Der Montalteser Zyklus von Waldemar Otto bei Cohrs-Zirus

Mittwoch, 31. August 2016

Im vergangenen Jahr schuf der prominente Bildhauer Waldemar Otto seine neueste Werkgruppe; den „Montalteser Zyklus“, eine 15-teilige Serie kleinformatiger Plastiken, die von der ungebrochenen Schaffenskraft des mittlerweile 87-jährigen Künstlers zeugen, der nach einem dritten Schlaganfall ungeduldig auf seine Genesung wartet und dabei beratend die Ausstellung der „Montalteser“ in der Galerie Cohrs-Zirus in Worpswede begleitet.
Die vorliegende Werkgruppe entstand in seiner uralten italienischen Villetta, in der Waldemar Otto schon seit 1972 häufig die Herbstmonate verbringt. Hier modellierte er die Plastiken des „Montalteser Zyklus“, die die Bevölkerung des winzigen Ortes symbolisieren; liebevoll und mit großer Empathie erfaßte er die Einzigartigkeit jedes einzelnen der Dargestellten.

Die Ausstellung wird am Sonnabend, dem 3. September 2016, um 16 Uhr durch Herrn Dr. Arie Hartog, den Direktor des Bremer Gerhard-Marcks-Hauses, eröffnet. Sie dauert bis zum 9. Oktober 2016.

Waldemar Otto beim Patinieren einer Figur aus dem Montalteser Zyklus, August 2016-

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Bergstraßenfest 2016

Samstag, 6. August 2016

Beinahe pünktlich auf die Minute kehrte für ein paar Stunden der Sommer – oder was wir Norddeutsche dafür halten – nach Worpswede zurück und bewahrte das „Bergstraßenfest“ vor einer erneuten Verschiebung. Viele der Gäste waren mit Wischtüchern ausgestattet und mussten zunächst die verregneten Tische und Bänke trocknen, bevor sie ihre mitgebrachten Speisen und Getränke stilvoll auf Tischtüchern und Sets platzieren konnten. Schon kurz nach 17 Uhr beleuchtete die Sonne die bunte Szenerie und Bürgermeister Stefan Schwenke begann mit seiner „Lokalrunde“. Gemeinsam mit Klaudia Krohn, der Kulturbeauftragten der Gemeinde, reichte er an jeden Tisch Wein und Wasser.
Man traf Nachbarn, Freunde, lange nicht gesehene Bekannte und tauschte Speisen und Gedanken miteinander aus. Gegen 21 Uhr lichteten sich die Reihen langsam, aber einige Worpsweder mit besonderer Ausdauer blieben sicher sehr viel länger.

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Böse wie wir sind, müssen wir aber auch etwas Kritik loswerden. Warum dürfen Gruppen, Unternehmen usw. Reservierungsschilder auf Tischen anbringen? Sinn der Veranstaltung ist es doch, dass Worpsweder miteinander feiern und ins Gespräch kommen, um vielleicht auch neue Bekanntschaften zu machen. Wenn nur der „alte Klüngel“ zusammen hockt, gehen solche Erfahrungen verloren.

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Bergstraßenfest am Freitag, 5.8.2016 ab 17:00

Donnerstag, 4. August 2016

Von Klaudia Krohn, der Kulturbeauftragten unserer Gemeinde, erhielten wir eine Email mit der Erinnerung an das inzwischen traditionelle Fest in der Bergstraße.

Worpswede bittet zu Tisch!

Feiern Sie mit uns das 5. Bergfest am Freitag, den 05. August ab 17 Uhr in der Bergstraße.
Heute möchte ich Sie an das, auf den 05. August verschobene, Bergfest erinnern und Sie nochmals herzlich dazu einladen. Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme.

Bereits 2012 wurde das erste Bergfest in der neu gestalteten Bergstraße ins Leben gerufen. In diesem Jahr feiert das Fest ein kleines Jubiläum, wenn sich Worpsweder Bürger zum 5.ten Mal an der langen Tafel im Herzen Worpswedes zusammenfinden.

Die Idee, ein Fest dieser besonderen Art zu feiern, hatte eine Gruppe engagierter Bürger, als die Bergstraße saniert wurde. Als die erste Hälfte fertiggestellt war, wollte man diesen Meilenstein mit einem Bürgerfest gebührend feiern. Ähnlich einem „Stühlerücken“ zur Wohnungseinweihung waren die Gäste aufgefordert, alles Notwendige für ein gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank selbst mitzubringen. Die Gemeinde stellte die „Möbel“ in Form einer langen Tischreihe mit Bänken zur Verfügung.

Dass diese ursprüngliche Idee gerne von vielen Worpswedern Bürgern – von Ostersode bis Waakhausen – angenommen wird, haben die letzten vier Veranstaltungen gezeigt.

Alle Bürgerinnen und Bürger Worpswedes sind auch in diesem Jahr wieder herzlich eingeladen, miteinander die Festtafel feierlich und das Beisammensein mit guter Laune fröhlich zu gestalten. Speisen und Getränke jeglicher Art von Salat über Fingerfood bringen die Gäste in ihren Picknickkörben mit, außerdem natürlich das benötigte Geschirr. Besonders begrüßt wird es, wenn die Tische geschmückt werden und so bei einbrechender Dunkelheit eine lange, festliche Tafel im Kerzenschein erstrahlt.

Mit freundlichen Grüßen für das Bergfest-Team

Klaudia Krohn

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Freiluftmarkt zu den „Tagen des Kunsthandwerks Worpswede“

Dienstag, 17. Mai 2016

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Der Kunsthandwerk– und Designmarkt
Am Wochenende vom 21. und 22. Mai endet die dritte Ausgabe der TAGE DES KUNSTHANDWERKS WORPSWEDE wie in den Vorjahren mit einem großen Freiluftmarkt rund um die Galerie Altes Rathaus in der Bergstraße.
Beinahe 60 professionelle Kunsthandwerker zeigen an den beiden Tagen ihre neuesten Kollektionen und die ganze Bandbreite künstlerischen Handwerks an ihren Ständen auf dem Außengelände. Gespannt sein darf man auf die vielen Unikate, die sich nicht auf das Ausstellungsthema „Metamorphose“ beziehen und ganz andere Seiten der Teilnehmer zeigen. Zum Beispiel präsentieren die Glasgestalter eine Vielzahl von Verarbeitungsmöglichkeiten ihres Rohstoffs: Gefäße, Perlen, Objekte. Gleichgültig ob aus Altglas, gefärbtem, geschliffenem, gegossenem oder mundgeblasenem Glas, jedes Werkstück ist ein Einzelstück. Das gilt ebenso für die Gold- und Silberschmiede und die Schmuckdesigner. Ihre Schmuckstücke lassen Freude am Experimentieren erkennen, in den unterschiedlichsten Stilrichtungen, mit teilweise untypischen Materialien, in professioneller Ausführung.
In dem breiten Marktangebot, wie etwa im textilen Design und in den verschiedenen Gestaltungsformen der Keramik und des Porzellans, kann jeder Besucher sicherlich sein Lieblingsstück entdecken. Design, Musik und kulinarische Genüsse lassen interessante und entspannte Rundgänge erwarten.
Die Ausstellung in den Galerieräumen zum Thema „Metamorphose“ ist ebenfalls noch geöffnet. Die rege Beteiligung an der Besucherbefragung zum schönsten Werkstück wird am Sonntagnachmittag gekrönt von der Bekanntgabe der Gewinner des Publikumspreises und des Jurypreises.
Die Freiluftveranstaltung der „TAGE DES KUNSTHANDWERKS WORPSWEDE“ ist am Samstag, 21. Mai, und Sonntag, 22. Mai, jeweils von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

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„Idol und Meditation“ bei Cohrs-Zirus

Dienstag, 17. Mai 2016

„Idol und Meditation“

Idol und Meditation

Plastiken und Zeichnungen von Christa Baumgärtel und Susanne Schossig –

eine Doppelausstellung in Worpswede
– 21. Mai bis 19. Juni 2016 –

Unter dem Ausstellungstitel „Idol und Meditation“ zeigt die Worpsweder Galerie Cohrs-Zirus mit den Plastiken der Oldenburger Bildhauerin Christa Baumgärtel und der in Bremen lebenden Malerin Susanne Schossig eine umfangreiche und reizvolle Doppelausstellung. Trotz aller Unterschiedlichkeit in thematischer und formaler Hinsicht korrespondieren die in subtilen, netzartig verschlungenen Strukturen angelegten Bilder Susanne Schossigs wie selbstverständlich mit den weißen, zum Teil auch sparsam bemalten Terrakottaskulpturen der Kollegin, die fast immer Assoziationen an Kultfiguren aus zivilisatorischer Frühzeit auslösen. „Der Ausgangspunkt ihres Schaffens ist der Mensch, insbesondere die Frau,“ schrieb Veronika Wiegartz in einem Katalogbeitrag für das Bremer Gerhard-Marcks-Haus, „er dient Christa Baumgärtel als Form. Früh verzichtete sie auf Kopf und Extremitäten, Mimik und Gestik. Was sich ehedem durch kräftig modelliertes Fleisch auszeichnete, ist mittlerweile nur noch Haut und Hülle. Der Raum hat neben dem plastischen Körper eine gleichberechtigte Stellung erhalten.“ Die Bemalung der Figuren scheint sich gelegentlich an afrikanischer Stammeskunst zu orientieren und nimmt immer Bezug auf die geometrischen Grundformen der Körper. Susanne Schossigs Zeichnungen vermeiden dagegen jede schnelle Lesbarkeit. In ihrer mikroskopischen Kleinteiligkeit, die sich an der Oberfläche des immer transparenten Zeichenpapiers zu einem sich überlagernden Gewebe verdichten, verlangen sie vom Betrachter ein intensives Hinschauen. „Dieser Mikrokosmos von Zeichen will nichts darstellen“, schrieb Ursula Frohne einmal, „sondern wird von der Malerin als eine Übung der Vertiefung der Konzentration auf den Prozess des Arbeitens selbst betrieben.“ Das genaue Hinschauen lohnt hier wie da. Die Ausstellung bereitet bei aller Gedankenfülle, die die Arbeiten der beiden Künstlerinnen ausbreiten, auch ein großes, rein ästhetisches Vergnügen.

Eröffnung: Sonnabend, den 21. Mai um 16 Uhr, durch Katharina Groth, Bremer Kunsthistorikerin und Kuratorin.

Galerie Cohrs-Zirus, Bergstrasse 33, 27726 Worpswede

Tel. 04792-1748 und 2320

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 11-13 und 14-18 Uhr sowie Mittwoch 15-18 Uhr

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