Freiluftmarkt zu den „Tagen des Kunsthandwerks Worpswede“

Dienstag, 17. Mai 2016

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Der Kunsthandwerk– und Designmarkt
Am Wochenende vom 21. und 22. Mai endet die dritte Ausgabe der TAGE DES KUNSTHANDWERKS WORPSWEDE wie in den Vorjahren mit einem großen Freiluftmarkt rund um die Galerie Altes Rathaus in der Bergstraße.
Beinahe 60 professionelle Kunsthandwerker zeigen an den beiden Tagen ihre neuesten Kollektionen und die ganze Bandbreite künstlerischen Handwerks an ihren Ständen auf dem Außengelände. Gespannt sein darf man auf die vielen Unikate, die sich nicht auf das Ausstellungsthema „Metamorphose“ beziehen und ganz andere Seiten der Teilnehmer zeigen. Zum Beispiel präsentieren die Glasgestalter eine Vielzahl von Verarbeitungsmöglichkeiten ihres Rohstoffs: Gefäße, Perlen, Objekte. Gleichgültig ob aus Altglas, gefärbtem, geschliffenem, gegossenem oder mundgeblasenem Glas, jedes Werkstück ist ein Einzelstück. Das gilt ebenso für die Gold- und Silberschmiede und die Schmuckdesigner. Ihre Schmuckstücke lassen Freude am Experimentieren erkennen, in den unterschiedlichsten Stilrichtungen, mit teilweise untypischen Materialien, in professioneller Ausführung.
In dem breiten Marktangebot, wie etwa im textilen Design und in den verschiedenen Gestaltungsformen der Keramik und des Porzellans, kann jeder Besucher sicherlich sein Lieblingsstück entdecken. Design, Musik und kulinarische Genüsse lassen interessante und entspannte Rundgänge erwarten.
Die Ausstellung in den Galerieräumen zum Thema „Metamorphose“ ist ebenfalls noch geöffnet. Die rege Beteiligung an der Besucherbefragung zum schönsten Werkstück wird am Sonntagnachmittag gekrönt von der Bekanntgabe der Gewinner des Publikumspreises und des Jurypreises.
Die Freiluftveranstaltung der „TAGE DES KUNSTHANDWERKS WORPSWEDE“ ist am Samstag, 21. Mai, und Sonntag, 22. Mai, jeweils von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

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„Idol und Meditation“ bei Cohrs-Zirus

Dienstag, 17. Mai 2016

„Idol und Meditation“

Idol und Meditation

Plastiken und Zeichnungen von Christa Baumgärtel und Susanne Schossig –

eine Doppelausstellung in Worpswede
– 21. Mai bis 19. Juni 2016 –

Unter dem Ausstellungstitel „Idol und Meditation“ zeigt die Worpsweder Galerie Cohrs-Zirus mit den Plastiken der Oldenburger Bildhauerin Christa Baumgärtel und der in Bremen lebenden Malerin Susanne Schossig eine umfangreiche und reizvolle Doppelausstellung. Trotz aller Unterschiedlichkeit in thematischer und formaler Hinsicht korrespondieren die in subtilen, netzartig verschlungenen Strukturen angelegten Bilder Susanne Schossigs wie selbstverständlich mit den weißen, zum Teil auch sparsam bemalten Terrakottaskulpturen der Kollegin, die fast immer Assoziationen an Kultfiguren aus zivilisatorischer Frühzeit auslösen. „Der Ausgangspunkt ihres Schaffens ist der Mensch, insbesondere die Frau,“ schrieb Veronika Wiegartz in einem Katalogbeitrag für das Bremer Gerhard-Marcks-Haus, „er dient Christa Baumgärtel als Form. Früh verzichtete sie auf Kopf und Extremitäten, Mimik und Gestik. Was sich ehedem durch kräftig modelliertes Fleisch auszeichnete, ist mittlerweile nur noch Haut und Hülle. Der Raum hat neben dem plastischen Körper eine gleichberechtigte Stellung erhalten.“ Die Bemalung der Figuren scheint sich gelegentlich an afrikanischer Stammeskunst zu orientieren und nimmt immer Bezug auf die geometrischen Grundformen der Körper. Susanne Schossigs Zeichnungen vermeiden dagegen jede schnelle Lesbarkeit. In ihrer mikroskopischen Kleinteiligkeit, die sich an der Oberfläche des immer transparenten Zeichenpapiers zu einem sich überlagernden Gewebe verdichten, verlangen sie vom Betrachter ein intensives Hinschauen. „Dieser Mikrokosmos von Zeichen will nichts darstellen“, schrieb Ursula Frohne einmal, „sondern wird von der Malerin als eine Übung der Vertiefung der Konzentration auf den Prozess des Arbeitens selbst betrieben.“ Das genaue Hinschauen lohnt hier wie da. Die Ausstellung bereitet bei aller Gedankenfülle, die die Arbeiten der beiden Künstlerinnen ausbreiten, auch ein großes, rein ästhetisches Vergnügen.

Eröffnung: Sonnabend, den 21. Mai um 16 Uhr, durch Katharina Groth, Bremer Kunsthistorikerin und Kuratorin.

Galerie Cohrs-Zirus, Bergstrasse 33, 27726 Worpswede

Tel. 04792-1748 und 2320

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 11-13 und 14-18 Uhr sowie Mittwoch 15-18 Uhr

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Verwandlung als künstlerisches Prinzip

Montag, 11. April 2016

Blick in die Galerieräume

Blick in die Galerieräume

„Metamorphose“ lautet das Thema der diesjährigen Tage des Kunsthandwerks Worpswede, die am Samstag mit der Eröffnung der Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus begannen und am 21./22. Mai mit einem exklusiven Markt auf dem Außengelände des Gebäudes in der Bergstraße enden werden. Die Organisatorinnen haben es geschafft, die Werke von 50 Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern aus ganz Deutschland, von Keitum bis Konstanz, in überzeugender Art und Weise zu präsentieren und in Beziehung zueinander zu setzen. Bei etwa 150 Arbeiten aus den Werkstätten künstlerischer Handwerker, von Knopfgröße bis zum Raumteiler oder Verwandlungstisch, kein leichtes Unterfangen. Nicht leicht war es auch für die Teilnehmer, das Thema mit dem ihnen eigenen Material umzusetzen. In ihrer Laudatio betonte Susanne Weichberger, Vorsitzende der Künstlerhäuser Worpswede, dass im Wortsinn jede künstlerische Handarbeit eine Art Metamorphose sei. Aus einem Rohmaterial wie Holz, Ton, Wolle und Baumwolle, Metall oder Edelmetall entstünden völlig neue Schöpfungen, eine Symbiose aus Material, Idee, und gestalterischem Handwerk.
Natürlich stechen die großen Objekte der holzbearbeitenden Künstler zunächst ins Auge. Der Bremer Peter Heidhoff demonstriert gern die Funktion seines Regals, das von einem großen Rahmen umgeben ist. Der lässt sich einfach abnehmen und auf einen Tisch auflegen, der dadurch vom Vierer zum Achter wird, genial durchdacht und handwerklich präzise ausgeführt. Aus Stuhr ist Arne Leucht angereist und zeigt filigrane Lichtbalken aus Furnierholz. Schon bei den letzten Tagen des Kunsthandwerks vor zwei Jahren ist er mit eigenwilligen Formen der Präsentation aufgefallen. Dieses Mal platziert er einen Teil seiner Lichtobjekte in einen Spiegelkasten, der beeindruckende Einblicke erlaubt, unbedingt sehenswert. Martin Wilmes gelingt es, einen Geschirrschrank als Raumteiler zu gestalten, der wegen seiner auswechselbaren Schiebetüren in verschiedenen Farben von beiden Seiten aus zugänglich ist, auch freie Durchblicke ermöglicht.
Sehr deutlich wird das Prinzip der Verwandlung oder Umwandlung auch in den textilen Arbeiten von Lucia Schwalenberg, die in einzelnen Ausstellungsstücken mehrere Arbeitsprozesse vereint. Jürgen-Ferdinand Schulze, einer der Preisträger von 2014, verbindet wieder Holz mit Glas zu Objekten, wie „Das große Wasser“. Oder er lässt knorriges Holz vermeintlich durch einen beidseitigen Spiegel hindurch wachsen. Ebenfalls mit Glas, nur sehr viel filigraner, arbeitet Bernd Lichtenstein aus Bremen. In seinen Objekten „Pokal“ und „Dorf in der Kugel“ verwandelt sich mehrschichtig kombiniertes Glas vom Quadrat zum Kreis, vom Würfel zur Kugel. Goldschmied Rainer Staudenmaier aus Worpswede stellt neben seinen Schmuck eine Verwandlung vom Apfel zum Bonbon, ein feiner, kleiner Bezug zum Thema. Dass es auch einem Wasserschaden Gutes abzugewinnen gibt, zeigt Antje Drehmann mit ihrer unendlichen Kette aus Kupferrohr. Aus dem an einer kupfernen Kette hängenden Stückchen Wasserrohr sprudelt eine Kaskade aus Nylonfäden, an deren Enden Aquamarine wie Wassertropfen funkeln. Die Worpswederin Regina Blome- Weichert arbeitet als Goldschmiedin seit vielen Jahren mit Bernstein, dem „Gold des Nordens“. In ihren Werken wie „Fundstück“, „Verwandlung“, „Im Meer“ und „Angeschwemmt“ lässt sie den Bernstein in Anlehnung an seine Entstehung aus Schwemmholz herauswachsen.
Da es unmöglich ist, auf alle Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker einzugehen, bleibt nur der Hinweis, dass der Besuch der Ausstellung unbedingt lohnt. Dann haben Besucher auch die Gelegenheit, ihrem Lieblingsstück, ihrem Lieblingskünstler ihre Stimme für den Publikumspreis zu geben. Bereits in den ersten Tagen der Ausstellung hat eine fachkundige Jury einen zweiten Preisträger ermittelt.
Beim abschließenden Markt am 21. und 22. Mai mit nahezu 60 Ausstellern, die ihre aktuellen Kollektionen jeweils von 11:00 bis 18:00 auf dem Gelände rund um das Alte Rathaus in der Bergstraße präsentieren, werden beide Preisträger bekannt gegeben.
Die Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus in der Bergstraße 1, Worpswede, ist dienstags bis freitags von 14:00 bis 18:00 und samstags und sonntags von 11:00 bis 17:00 bei freiem Eintritt geöffnet.

Lichtobjekte aus hauchdünnem Furnierholz von Arne Leucht

Lichtobjekte aus hauchdünnem Furnierholz von Arne Leucht

Eindrucksvoll präsentiert: Das Kleid von Sabine Wagner

Eindrucksvoll präsentiert: Das Kleid von Sabine Wagner

Verwandlungstisch von Peter Heidhoff

Verwandlungstisch von Peter Heidhoff

Bernsteinschmuck von Regina Blome-Weichert

Bernsteinschmuck von Regina Blome-Weichert

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Modernes Design im traditionellen Kunsthandwerk

Sonntag, 3. April 2016

Im dritten Jahr ihres Bestehens haben sich die „Tage des Kunsthandwerks Worpswede“ vom 9. April bis 22. Mai 2016 als Treffpunkt der Kunsthandwerkerelite etabliert. Die große Anzahl von aufwändig gestalteten Bewerbungen für die Themenausstellung in der Galerie Altes Rathaus und den abschließenden Markt lässt eine vielseitige und anspruchsvolle Veranstaltung erwarten.
Die 58 ausgewählten Aussteller werden die Galerie mit ihren unterschiedlichsten Unikaten zum Thema „Metamorphose“ schmücken. Von gekonnt „schrill“ wirkenden Textilien bis zum traditionell gearbeiteten Einzelstück aus Metall, Keramik, Glas oder Leder gibt es außergewöhnliches kunsthandwerkliches Design zu entdecken. Auffallend sind zum Beispiel der „Pralinenkopfschmuck“, die „sahnig schmelzenden Colliers“ und „scharfen“ Broschen von Antje Drehmann, oder die perfekt gearbeiteten farbenfrohen Handwebereien von Brigitte Becker. Ob „coole“ Taschen aus der Werkstatt von Martina Finkenstein, innovatives Glasdesign von Sybille Homann, die neue Papierschmuckkollektion von Katrin Enstrup, die Auswahl an Hinguckern ist groß. Besondere Möbelentwürfe zum gestellten Thema werden die Designer Peter Heidhoff und Martin Wilmes zeigen und auch die Worpsweder Kunsthandwerker waren wieder kreativ.
Die Besucher haben die Möglichkeit ihr Lieblingsstück zu wählen, bei dieser großen Auswahl an individuellen Entwürfen wohl kein leichtes Unterfangen. Die Gewinner des Jurypreises und des Publikumspreises werden am letzten Wochenende der Ausstellung, an dem auch der Markt rund um das Alte Rathaus stattfindet, veröffentlicht. Die Besucher können bis dahin ihre Stimme in der Galerie abgeben, Stimmzettel liegen bereit.

Eröffnet wird die Ausstellung in der GALERIE ALTES RATHAUS am Samstag, 9. April um 19.00 Uhr, vom Worpsweder Bürgermeister Stefan Schwenke

Öffnungszeiten der Galerie:
Di bis Fr 14.00 bis 18.00 Uhr
Sa / So 11.00 bis 18.00 Uhr

Der Markt findet am 21. und 22. Mai von 11.00 bis 17.00 Uhr statt.
Internet http://www.tage-des-kunsthandwerks-worpswede.de

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Frohe Ostern…

Freitag, 25. März 2016

…wünscht „Worpswede-Blog“ allen Freunden und Gästen unserer Seite!

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