Kürbis, Knipp und Räucherfisch

Freitag, 18. September 2009

Bauernmarkt in WorpswedeWelcher Duft ging von unserem herbstlichen Bauernmarkt aus, und wie prächtig leuchteten Kürbis und Co im strahlenden Sonnenschein des sonntäglichen Bauernmarktes!

Man traf Nachbarn, Freunde, Touristen und schlenderte zwischen den widersprüchlichsten Düften umher. Honig, gegenüber Knipp, nur wenige Meter weiter ein Räucherofen mit Fisch, Kaffeeduftfahnen überall.

Allein die Vielfalt an Kürbissen lohnte den Gang über den Markt, der durch eine Tombola mit sehr amüsanter Präsentation der Gewinner bereichert wurde.

Worpswede ist eben doch ein Dorf, ein schönes!

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Gute Ernte – prima Erntewagen

Freitag, 18. September 2009

Erntefest 2009 in Worpswede

Unsere Besucher aus dem fernen Stuhr-Heiligenrode waren schwer beeindruckt von unserem Ernteumzug – wir diesmal auch, denn es gab wirklich fantasievolle Wagen, von PS-starken Monstertreckern oder knatternden und stotternden Oldtimern gezogen. Gewonnen hat in diesem Jahr die “Kuhgruppe” mit ihren
Worpsweder Ernteumzug 2009 äußerst geschmackvollen und realistischen Kuh-Kostümen. Das technisch hochgerüstete Flugzeug fanden wir allerdings auch sehr gelungen, nicht nur was die Gestaltung anging, sondern auch die über Hydraulik gesteuerten Flugeigenschaften. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Selbst die Wagen, die nur der ungehemmten Aufnahme von Alkohol durch zumeist sehr jugendliche Mitfahrer/innen dienten, waren in diesem Jahr aufwändiger und ansprechender geschmückt.

Nach wie vor vermissen wir die Wagen von Barnstorff und Gerdes schmerzlich! Die Älteren werden sich an das Back- und Naschwerk erinnern, das auf dem Weyerberg wie von Hänsel und Gretels Hexenhäuschen abgepflückt werden durfte. Ihr Bäcker, ihr habt doch so stolze Preise – besonders in Worpswede – und da ist kein Erntewagen mehr drin?

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Meine erste Gemeinderatssitzung

Donnerstag, 10. September 2009

Zu den tausend Dingen, die du in deinem Leben unbedingt tun solltest, gehört es, mindestens einmal an einer Sitzung des Gemeinderates oder einer anderen politischen Institution teilgenommen zu haben. Natürlich kann man es sich auch zur Pflicht oder gar angenehmen Gewohnheit machen, an jeder öffentlichen Sitzung teilzunehmen. Aber wer einmal als Zuschauer und -hörer dabei war, wird sich vermutlich nur schwer zum Dauergast entwickeln.
In “meiner” Sitzung ging es unter anderem um die Architektenausschreibung zur Sanierung der Bergstraße, um die Bauleitplanung 74 – Osterweder Straße 6, die Aussetzung der Fremdenverkehrsabgabe und den Masterplan, präzise den Umabu des Philine-Vogeler-Hauses. Wie im Parlament in Berlin saßen die Fraktionen säuberlich durch den großen Konferenztisch getrennt in der Ratsdiele. Der Vorsitzende eröffnete die Sitzung und bat nach Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung die anwesenden Zuhörer/innen um Wortmeldungen in der “Bürgerfragestunde”. Unsere Nachbarn, die von dem o.ä. Bebauungsplan betroffen sind, waren nicht schnell genug, denn der Vorsitzende stellte nach einem kurzen Blick in die Runde fest:”Keine Fragen.”
Nach dem obligatorischen Bericht der Verwaltung kam bei der Abstimmung über die Ausschreibung des Architektenwettbewerbs Leben in die Diele, zumindest bei der UWG und einigen Vertretern der SPD. Die Ratsmitglieder sollten nämlich über eine ausführliche Fassung der Ausschreibung abstimmen, hatten selbst aber nur eine Kurzfassung vorliegen. Die überwiegende Teil der Ratsdamen und -herren, bevorzugt aus der CDU, hatte kein Problem damit, einer Vorlage zuzustimmen, die sie im Wortlaut gar nicht kannten. Der Herr Vorsitzende meinte sogar, er sei sicher, dass die meisten der Anwesenden 80 Prozent der Langfassung ohnehin nicht verstehen würden! An diesem Punkt zuckten mehrere Zuschauer zusammen und fragten sich verwirrt: “Sollten die nicht doch verstehen, worüber sie abstimmen?”
Die Vorschläge zur Lösung des Dilemmas häuften sich, es wurde vom Vertrauen gegenüber der Verwaltung gesprochen, die Verwaltung warnte vor einer Verzögerung der Ausschreibung, man könne per Protokoll die Kurzfassung verabschieden und die Langfassung dem Ausschuss vorlegen usw. Immerhin, man einige sich und stimmte ab.
Zur Bauleitplanung Osterweder Straße 6 gab es Erläuterungen der Verwaltung, die nicht so ganz mit den Erfahrungen und Erinnerungen der Anlieger überein gingen. Es gab keinerlei Einwände – na sowas, dachten unsere Nachbarn, wir waren doch im Rathaus und haben deutlich unsere Einwände kund getan! – und somit konnte die Planung mit einer Enthaltung angenommen werden. In der zweiten Fragestunde wurde dem Anwohner, der sein Anliegen vortrug, klar gemacht, dass es nun zu spät dafür sei und mündliche Einwände keinerlei Relevanz hätten.
Einige der Ratsherren wurden etwas munterer, als es um die Reinigung der Straßenränder und die Straßenbeleuchtung ging.
Nun, der unbedarfte und einigermaßen unvoreingenommene Gast verlässt die Sitzung mit einem zweispältigen Gefühl: Einerseits: Stramme Leistung der Damen und Herren, nach ihrem Berufsalltag noch drei Stunden auf der Ratsdiele auszuhalten und sich der Entwicklung unseres Dorfes zu widmen. Andererseits: Die Fraktionen sind festgezurrt wie im Bundestag. Eine offene Diskussion, die zu reinen Sachentscheidungen unabhängig von der Parteizugehörigkeit führen könnte, hat der Besucher vermisst. Er hat den Eindruck bestätigt bekommen, dass die Parteidisziplin über jeglicher Sachkompetenz steht, und das bereits auf Gemeindeebene.
Ob es das ist, was uns alle so politikmüde macht?

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Worpsweder Vertretung in Bremen

Mittwoch, 19. August 2009

Worpsweder Vertretung in BremenFür Worpswede-Besucher gibt es seit dem 13. August eine neue Adresse in Bremen – das “Schaufenster Worpswede” in der Marterburg 1-2 im beliebten und belebten Schnoor. Mit einer kleinen Feier, zu der Kunstschaffende, Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens eingeladen waren, wurden die frisch gestalteten Räumlichkeiten in der Hansestadt von Bürgermeister Schwenke eröffnet. Stefan Schwenke, gleichzeitig auch Geschäftsführer der Worpsweder Touristik- und Marketing GmbH, betonte den großen Nutzen dieser neuen Einrichtung für das Künstlerdorf. Über die vielen Tagestouristen hinaus könnten durch kompetente Beratung sicher noch mehr Bremer oder Gäste der Stadt für Worpswede interessiert und zu einem mehrtägigen Besuch verlockt werden.

Das Bremer Kartenkontor teilt sich die Räume mit der WTG, was bestimmt zu sehr vorteilhaften Verknüpfungen der beiden Bereiche führen wird. Neben den bremischen Veranstaltungen werden selbstverständlich auch Konzerte und andere Events in Worpswede beworben und Karten dazu angeboten.

Das “Schaufenster Worpswede” ist montags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 14 Uhr geöffnet. Eine telefonische Beratung ist unter der Nummer 0421 – 696 24 00 möglich.

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Open-Air-Galerie 2009 oder “Wo ist denn da die Kunst???”

Montag, 10. August 2009

Open-Air-Galerie 2009

Zunächst müssen wir den Organisatorinnen und Organisatoren der diesjährigen Open-Air-Galerie ein ernst gemeintes dickes Lob aussprechen. Die Veranstaltung war sehr gut vorbereitet, ausgezeichnet vorab publiziert und beworben und bestens organisiert. Wer mit dem Anspruch nach Worpswede kam, einen netten Tag mit einem breiten Speise- und Getränkeangebot, Musik und Aktionen zu verleben, kam auf seine Kosten. Immerhin spielte das Wetter entgegen aller Vorhersagen ja auch freundlich mit. Wer dann noch nach einem einigermaßen preiswerten Mitbringsel Ausschau hielt, fand an diversen Ständen eine große Auswahl an Schnickschnack, vom Kinderspielzeug bis zu Werder-Fotos, von Seife bis zu Seidenblumengestecken. So weit, so gut, die Bergstraße war zum Kajenmarkt mit Hobbykunst, Kitsch und Ramsch umfunktioniert, man traf Freunde und Nachbarn zum Klönen, dazwischen euch mal das eine oder andere gute Kunstobjekt.

Open-Air-Galerie 2009

Man sah aber auch zunehmend ratlose Gesichter, Worpswede-Besucher, die angesichts der teilweise angebotenen Scheußlichkeiten den Kopf schüttelten und hilflos nach der erwarteten “Kunst” suchten. Denn es soll ja tatsächlich noch Menschen geben, die wegen der Kunst – sogar wegen aktueller Kunst! – in unser schönes Weltdorf kommen und auch richtig Geld ausgeben möchten. Also auf in Richtung Kunstschau! Mit ihrer Landt-Art an Wäscheleinen bot die Familie Landt einen gelungenen Übergang von den teilweise grellbunten Klatsch- und Spachtelbildern hin zur ernst zu nehmenden, professionellen Kunst.

Open-Air-Galerie 2009

Der BBK Worpswede präsentierte sich leider mit einer viel zu kleinen Auswahl. Was da oben Niki St.Phalle Plagiate zu suchen hatten (die Künstler mussten sich bewerben, hätten also auch abgelehnt werden können!) bleibt ein Rätsel, ebenso wie der künstlerische Wert der tönernen Comic-Figuren.

Karin König mit ihren großformatigen Seidenkunstwerken und Chia Raissa Gildemeister mit ihren Installationen und Bildern brachten Niveau in den Open-Air-Galerie 2009Park vor der Kunstschau, stellten aber nur einen Bruchteil der aktuellen Worpsweder Kunstszene dar. Wo waren die anderen? Wo waren die Stipendiaten, die sich bei einer “Open-Air-Galerie” einem sehr großen Publikum präsentieren könnten? Die Reaktionen der befragten Künstler waren ziemlich eindeutig. Die Veranstaltung ist in Ordnung, nennt sie Sommerfest oder Bergfest oder Krammarkt, aber meine Kunst stelle ich in diesem Umfeld nicht aus! Wer wollte es ihnen verdenken?

Es war ein schöner Tag, ein sonniger Tag, ein geselliges Ereignis – aber um Himmels Willen keine “Open-Air-Galerie”! Besucher, die mit dieser Erwartung nach Worpswede gekommen sind, werden bitter enttäuscht nach Hause gefahren sein. Wir können nur hoffen, dass es nicht zu viele waren, denn sie kommen vermutlich nie wieder und der Folgeschaden für Worpswede, für andere künstlerische Ereignisse, wäre verheerend.

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Und es geht weiter!

Montag, 10. August 2009

Wir sind zurück aus dem Urlaub und starten wie in jedem Jahr nach längerer Pause mit dem Vorsatz, nun aber regelmäßiger Beiträge einzuspeisen. Aber: Hobby und Blog sind eine Sache, der Broterwerb eine andere, oft hinderliche. Deshalb noch einmal die dringende Bitte: Macht mit, schickt uns Beiträge, gebt ausführliche Kommentare ab – wir brauchen euch!!! Das gilt natürlich ebenso für alle, die wir mit “Sie” anreden sollten.
In den nächsten Tagen wird mit Sicherheit ein kleiner Bericht über Pont-Aven kommen, das bretonische Pendant zu unserem Künstlerdorf. Was ist dort anders? Besser? Kunst? Wir arbeiten noch an dem Artikel. Etwas spontaner kommt der nächste Bericht über die Open-Air-Galerie daher, bitte lesen!

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Montag, 15.6.09, 18.45 – der Rumpf hängt noch!

Montag, 15. Juni 2009

Ja, leider, zu diesem Zeitpunkt können wir noch nicht über den neuen König berichten. Der Rumpf hängt sehr fest und braucht bestimmt noch 20 gute Treffer. Ein Fotos vom Stand der Dinge muss erstmal genügen.

Schützenfest 2009

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Schützenumzug im Trachten-Look

Montag, 15. Juni 2009

Schützenfest 2009 - UmzugEs ist soweit: Die Doppelregentschaft von Stefan Schwenke geht zu Ende. Als Bürgermeister und Schützenkönig hat er ein schönes, aber sicher anstrengendes Jahr hinter sich.

Auch wenn er sich angeblich eine zweite Amtszeit als Schützenkönig gewünscht hat – die gibt es nur bei Bundeskanzlern und Bundespräsidenten!

Mit der Teilnahme einiger Trachtengruppen hat der Schützenverein Worpswede seinen diesjährigen Umzug erheblich aufgewertet.

Die Zuschauer am Straßenrand haben die in historischen Trachten gekleideten Damen, Herren und Kinder aus umliegenden Ortschaften mit Interesse und Begeisterung betrachtet und beklatscht.

Da auch das Wetter mitspielte war unser Dorf gut besucht und der Schützenplatz lockte neben den Einheimischen natürlich wieder viele Touristen an.

Wir sind gespannt, wer in diesem Jahr das Rennen macht und den Vogel abschießt – Stefan Schwenke darf jedenfalls nicht schon wieder!

Schützenfest 2009 - Umzug

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Sonniger Maimarkt

Mittwoch, 6. Mai 2009

Der große Parkplatz in der Bergstraße stand am 1. Mai wieder ganz im Zeichen des Worpsweder Maimarktes, in diesem Jahr bei bestem Wetter und damit unter reger Beteiligung eines garantiert gut gelaunten Publikums. Etwa die Hälfte des Parkplatzes war mit Ständen und Sitzgelegenheiten bestückt, die den ganzen Tag über reichlich umlagert und besetzt waren.

Maimarkt Worpswede

“Zu gut für seine Zeit” war das Isabella Coupè am Markteingang, meinte zumindest das davor aufgestellte Schild. In jedem Falle gut für die Marktbesucher war das reiche Angebot an direkt zu verzehrenden kulinarischen Genüssen, Kräutern und Blumen zum Mitnehmen, aber auch die kulturellen Spezialitäten. Eine Spendenaktion zugunsten der Kunstschule Paula, verbunden mit einem Getränkeausschank, sorgte für beste Stimmung in der Kinder-Kreativecke.

Maimarkt Worpswede

Professionellere Werke präsentierte das Ehepaar Landt an aufgespannten Wäscheleinen. Radierungen von Käfern, Bienen, Vögeln und anderem Getier bis hin zum Nashorn konnten zu moderaten Preisen erworben werden.

Maimarkt Worpswede

Zum Verweilen reizte auch das vielfältige Musikangebot, vom Concordia-Männergesangsverein, über “Die Jungs vom Moor” mit Schlagern und dem Bluesgitarristen und -sänger Heinrich Schott.

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Uns bleiben ja noch die “Alten”

Montag, 23. März 2009

Erinnern wir uns mal an die Ausstellung im Glaspalast in München, die für Furore sorgte und den Namen Worpswede europaweit bekannt machte. Was waren das für Künstler, die unserem Ort seinen ganz eigenen Ruf und seine bis heute anhaltende Reputation schenkten? Die Künstlergruppe um Fritz Mackensen war schon erfolgreich oder kam aus begütertem Hause. Doch die Gründungsmitglieder der Künstlerkolonie zogen andere nach, nicht so erfolgreiche Künstler, nach damaligem Sprachgebrauch “Hungerleider”.

Paulas Grab
Kommen die Touristen wirklich nur noch wegen der Alten Worpsweder
oder ist ihnen lebendige Kunst auch wichtig?

Sie wurden nie von einer Jury ausgewählt, haben sich nirgends beworben und doch kamen sie, um hier zu malen und zu leben. Und das “Stipendium” bekamen sie von den Dörflern, die diesem eigenartigen Malervolk staunend, vielleicht auch misstrauisch, aber auf jeden Fall mit menschlicher Wärme und mancher nahrhafter Naturalie begegneten. Auch sie haben den Ort bereichert, haben neue künstlerische Ideen mitgebracht und sind aus der Geschichte Worpswedes nicht wegzudenken.
Seit 1971 kommen die “echten” Stipendiaten, ausgestattet mit einer ausreichenden Versorgung, aber unabhängig, kreativ und aus aller Welt. Sie kommen um bewusst auf den Spuren der Alten Worpsweder zu wandeln, um der Stadthektik zu entfliehen, um ländliche Ruhe für ein besonderes Projekt zu finden. 1000 Bewerber auf 21 Stipendien sprechen für sich.
Damit soll nun Schluss sein, wenn es nach dem Niedersächsischen Wissenschaftsminister Stratmann geht. Förderung bekommen nur noch Einrichtungen in Lüneburg, Worpswede wird der Geldhahn zugedreht. Für die Künstlerhäuser von Martin Kausche mag es weiter gehen, aber was ist mit der Barkenhoff-Stiftung, mit den einmaligen Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten in den Remisen?
Die Touristen kommen sowieso nur wegen der Alten Worpsweder, Kaffee und Kuchen und der Eisdiele, mag man vielleicht zynisch anmerken. Doch Kunst darf nicht still stehen, sie muss sich permanent entwickeln können und Impulse auch für gesellschaftliche Veränderungen geben. So wie die Alten Worpsweder die Sichtweise ihrer Generation verändert und damit Toleranz und Flexibilität im Denken eingefordert haben, bringt uns jeder neue Künstler, jeder Stipendiat weiter – auch wenn wir nicht immer verstehen, was er macht. Aber er fordert unsere Toleranz, er fordert unsere Flexibilität im Denken und unseren Mut zu Neuem. Herr Stratmann, die Alten Worpsweder haben wir sicher, wir brauchen weiterhin die “Neuen Worpsweder”, auch die, die nur auf Zeit hier sind.

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