Jugend in der alten Worpsweder Mühle

Dienstag, 3. Oktober 2017

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Im Rahmen des RAW Festivals wurde auch in diesem Jahr wieder zur Teilnahme an einem Jugendfotopreis aufgerufen, den die RAW Veranstalter gemeinsam mit dem Kreis Osterholz und der Volksbank Worpswede veranstalten. Über dreißig Teilnehmer/innen aus zwei Altersgruppen – bis 15 und bis 20 Jahre – haben ihre Landschaftsaufnahmen eingereicht, die nun mit der entsprechenden Platzierung in der Worpsweder Mühle ausgestellt werden. Sowohl von der Gestaltung, als auch von der technischen Umsetzung her sind erstaunliche Ergebnisse zu besichtigen, von der nebulösen Landschaft bis hin zu typischen Details. Wochentags sind die Fotos bis zum 15.Oktober von 14:00 bis 18:00 zu besichtigen, am Wochenende bereits ab 12:00. Es lohnt sich, zumal das Innere unserer Mühle immer sehenswert ist!

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„Worpswede – Die zweite Generation“ bei Cohrs-Zirus

Donnerstag, 28. September 2017

Foto: Cohrs-Zirus

Foto: Cohrs-Zirus

Die Ausstellung
„Worpswede – Die zweite Generation“
in der Galerie Cohrs-Zirus, Worpswede, widmet sich diesmal ausschließlich den Künstlern der sogenannten „zweiten Generation“. In einer umfangreichen Werkschau wird die vielfältige Weiterentwicklung der Kunst in Worpswede gezeigt, nachdem sich die zweite Generation von Künstlern im Ort niederließ. Sie waren ihren Vorbildern thematisch oft verbunden, gingen in Farbgebung und Duktus jedoch ihre ganz eigenen Wege, auch beeinflußt von modernen Strömungen wie dem Impressionismus. In der Ausstellung von über hundert Bildern ist die zweite Künstlergeneration fast vollständig vertreten.

Mit ihrem zur Zeit laufenden Raw-Photofestival zeigt sich die Künstlerkolonie Worpswede offen für die Entwicklung neuer und neuester künstlerischer Medien, doch vergißt sie darüber keineswegs die sorgfältige Pflege ihres künstlerischen Erbes. Die Arbeiten der Koloniegründer – von Fritz Mackensen und Otto Modersohn bis hin zu Heinrich Vogeler – werden in Dauerausstellungen präsentiert, und auch das Schaffen der Künstler, die den Gründern ins Teufelsmoor gefolgt sind, wird immer wieder in Ausstellungen gewürdigt.

In ihrer neuen, umfangreichen Ausstellung widmet sich die im Ortskern Worpswedes gelegene Galerie Cohrs-Zirus nun ausschließlich Arbeiten der sogenannten „Zweiten Künstlergeneration“. Von jeher wurden unter diesem Begriff die Maler, Graphiker und auch Bildhauer zusammengefaßt, die den Gründern als Schüler oder Kollegen ins Teufelsmoor folgten und sich ihnen thematisch und formal mehr oder weniger stark verpflichtet fühlten. Wie etwa Walter Bertelsmann (1877-1963), der als Schüler Hans am Endes ins Dorf kam. Von ihm werden einige farblich fein differenzierte See- und Flußlandschaften gezeigt und schon eine frühe Sylt-Studie verrät eine außerordentliche koloristische Sicherheit. Oder etwa Udo Peters (1884-1964), der mit seinen farbstarken und flächig angelegten Dorfansichten zum Chronisten des Ortes wurde. Besondere Aufmerksamkeit verdienen jedoch auch die Zeichnungen und Ölbilder Karl Krummachers (1867-1955), dessen 150. Geburtstages mit dieser Ausstellung besonders gedacht werden soll. Seine Figurenzeichnungen – Zeitungsleser, spielende Kinder und Bauernporträts – brauchen die Nähe zu den Arbeiten Paula Modersohn-Beckers, der bedeutendsten künstlerischen Persönlichkeit, die Worpswede hervorgebracht hat und die ebenfalls zur zweiten künstlerischen Generation des Ortes zählt, durchaus nicht zu scheuen.

Worpswede – Die zweite Generation
Ausstellungsdauer:
— 30. September – 5. November 2017 —
Eröffnung am Sonnabend, dem 30. September, um 16 Uhr, durch Herrn Rainer B. Schossig, Kulturjournalist und Kunstwissenschaftler aus Bremen.

Öffnungszeiten: Sa und So 11-13 und 14-18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung.

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5 Jahre Bergfest in Worpswede

Dienstag, 13. Juni 2017

Worpswede feiert 5 Jahre Bergfest und wir veröffentlichen hier die Einladung unserer Gemeinde und der Kulturbeauftragten Klaudia Krohn

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Anlass für ein erstes Bergfest gab im Jahr 2012 die zur Hälfte sanierte Bergstraße. Die Idee, ein Fest dieser besonderen Art zu feiern, hatte eine Gruppe engagierter Bürger, man wollte diesen Meilenstein mit einem Bürgerfest gebührend feiern. Ähnlich einem „Stühlerücken“ zur Wohnungseinweihung waren die Gäste eingeladen, alles Notwendige für ein gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank selbst mitzubringen. Die Gemeinde stellte die „Möbel“, eine lange Tischreihe mit Bänken, zur Verfügung.
Dass diese Veranstaltungsidee gerne von vielen Worpswedern Bürgern – von Ostersode bis Waakhausen – angenommen wird, haben die letzten Jahre gezeigt. Auch bei mehr oder weniger gutem Wetter, das Fest wird seit fünf Jahren gefeiert!

Alle Worpsweder Bürgerinnen und Bürger von Ostersode bis Waakhausen sind daher wieder herzlich eingeladen in der Bergstraße zusammenzukommen, sich kennenzulernen, sich bei ausgelassener Stimmung auszutauschen und gemeinsam zu feiern. Sie schmücken und decken Ihre Plätze mit allem, was Sie aus Ihrem Picknickkorb hervorzaubern. Gestalten Sie die lange Tafel ganz nach Ihren Vorstellungen und Ihrer Fantasie.

Laden Sie Ihre Familie, Freunde und Nachbarn ein, um gemeinsam einen schönen Sommerabend zu verbringen.

Wir freuen uns darauf, mit ganz vielen Worpswedern und Freunden am Freitag, den 23. Juni, ab 17 Uhr ein fröhliches Fest zu feiern!

Mit freundlichen Grüßen
für das Bergfest-Team

Klaudia Krohn
Gemeinde Worpswede
Kulturbeauftrage
Altes Rathaus
Bergstraße 1
27726 Worpswede

Tel. 04792-9878919
Fax 04792-9878920

krohn@worpswede-touristik.de

Nur bei sehr schlechtem Wetter muss das Fest leider ausfallen. Rückfragen unter 04792-312-0 oder 98 78 919.

SAFE THE DATE!!
Das 7. Bergfest findet am Freitag, den 22. Juni 2018 statt.

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Wer kennt diese Arbeit?

Mittwoch, 31. Mai 2017

"De Fischer un sin Fru" aus dem Jahr 1975

„De Fischer un sin Fru“ aus dem Jahr 1975

Uns hat eine Anfrage zu einem Keramikbild erreicht, bei der wir um die Mithilfe unserer Leserinnen und Leser bitten möchten. Es handelt sich um ein Keramikbild aus 15 Kacheln auf einer sehr schweren Beton- oder Zementplatte. „De Fischer un sin Fru“ war eine Auftragsarbeit aus dem Jahr 1975 oder 1976, die ein Worpsweder für ein Ehepaar in Bremen gefertigt hat und ist inzwischen als Erbstück in Hamburg gelandet. Eine Frage der jetzigen Besitzerin ist, ob jemand den Künstler kennt. Da einige Restaurierungsarbeiten nötig sind, möchte sie entweder – falls noch möglich – Kontakt zu dem Keramiker herstellen oder einen Tipp, welcher Keramiker aus dem Raum Hamburg sich das gute Stück einmal ansehen könnte.
Wer etwas weiß, schickt uns bitte eine Nachricht! Danke!

Ein Detail

Ein Detail

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Worpswede – Das Künstlerdorf A-Z Neuauflage

Freitag, 12. Mai 2017

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Worpswede – Das Künstlerdorf A-Z von Björn Bischoff ist in neuer Auflage erschienen. In seiner Vollständigkeit und Übersichtlichkeit ist es nicht nur für Touristen interessant, sondern auch für uns Bewohner des Weltdorfes. Immerhin werden wir ja oft von Freunden und Verwandten auf Sehenwürdigkeiten, die „Alten Worpsweder“ und aktuelle Künstler angesprochen. Hier der Pressetext des Verlages:

Björn Bischoff
Worpswede
Das Künstlerdorf A–Z
168 Seiten, 178 Abbildungen
Taschenbuch, Format 14 x 20 cm
9,90 Euro
ISBN 978-3-95494-113-1

Das Künstlerdorf im Teufelsmoor ist weltbekannt für seine Alten Meister. Doch Worpswede samt der einzigartigen Landschaft umzu hat auch im 21.Jahrhundert nichts von seiner faszinierenden Anziehungskraft verloren. Seit über 125 Jahren gibt es hier eine aktive Kunst- und Kulturszene, in der sich Künstlerinnen und Künstler, Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker niederlassen, um in diesem besonderen Umfeld schöpferisch tätig zu sein.
Im ersten Teil dieses Reiseführers erhält der Leser von A bis Z allgemeine Informationen über Worpswede. Vorgestellt werden neben Galerien und Museen (Alte Molkerei, Große Kunstschau, Kunsthalle, Museum am Modersohn-Haus, Torfschiffswerft u.v.a.) viele Sehenswürdigkeiten u.a. Bacchusbrunnen, Bahnhof, Barkenhoff, Bertelsmann-Haus, Brünjeshof, Buddha, Das Kreative Haus, Diedrichshof, Findorff-Denkmal, Haus im Schluh, Hoetger-Ensemble (u.a. mit dem »Kaffee Verrückt«), Käseglocke, Mackensen-Eiche, Mühle, Niedersachsenstein, Weyerberg, Zionskirche.
Im zweiten Teil des Buches gibt es neben den Porträts der Alten Worpsweder Meister umfassende Informationen zur aktuellen Kunstszene mit den entsprechenden Kontaktmöglichkeiten (Rufnummern, E-Mails, Homepages etc.) zu zahlreichen zeitgenössischen Künstlern.

Jetzt auch auf englisch:
Björn Bischoff
Worpswede
The Artists’ Village A to Z
160 Seiten, 179 Abbildungen
12,90 Euro
ISBN 978-3-95494-129-2

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