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25 Jahre Kunsthandwerkermarkt

Samstag, 22. November 2014 17:22

Auch im 25.Jahr hat es sich Bürgermeister Stefan Schwenke nicht nehmen lassen, den Worpsweder Kunsthandwerkermarkt zu eröffnen. Er wies wieder auf die enorme Vorbereitungsarbeit hin, die das Organisationsteam Ingrid Ripke-Bolinius, Regina Blome-Weichert, Rolf Kästner und Rainer Staudenmaier geleistet hat und welche Bedeutung der Markt inzwischen für das Künstlerdorf hat. Zum Abschluss forderte er die bereits anwesenden Besucher auf, ihre Herzen und ihre Portemonnaies für die außergewöhnlichen Werkstücke zu öffnen. Mode, Schmuck, Keramik, Glaskunst und edle Holzarbeiten prägen an diesem Wochenende das Bild des Rathauses. Im Außenbereich können sich die Besucher mit Spezialitäten von La Tazza und dem Worpweder Chocolatier verwöhnen und dabei die ausgestellten Metall- und Gartenobjekte in Ruhe betrachten.

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25 Jahre Worpsweder Kunsthandwerkermarkt

Donnerstag, 6. November 2014 14:40

Am 22. und 23. November wird eine große, bedruckte Plane vor dem Worpsweder Rathaus zur Jubiläumsveranstaltung „25 Jahre Kunsthandwerkermarkt“ einladen. Ein erfolgreiches Vierteljahrhundert war Anlass, gesammelte Plakate, Zeitungsberichte, Fotos und Dokumente in eine große Collage zu verwandeln, auf der sich die stetige Entwicklung dieser jährlichen Veranstaltung ablesen und entdecken lässt. Wer etwas Muße mitbringt, wird den Weg von 1989 bis ins Jahr 2013 nachverfolgen und feststellen, dass der Worpsweder Kunsthandwerkermarkt und seine Initiatoren/innen es über die Jahre verstanden haben, eine Symbiose aus Handwerkskunst, Traditionen im Handwerk und heutigem Design zu schaffen. Immer schon lag der Schwerpunkt auf dem niveauvollen Unikat und auf anspruchsvollen Kleinserien und in den letzten Jahren wird deutlich sichtbar, wie gewerkübergreifend mit neuen Materialien experimentiert wird. Auch in diesem Jahr präsentiert der Kunsthandwerkermarkt Gäste, die Besonderes von höchster Qualität herstellen: Taschen und Behältnisse aus ehemaligen Theaterkostümen, das heißt 100% gelebte Geschichte in die Hand zu nehmen, oder „Lederfeinkost“, Accessoires in gefärbtem Kuhfell, Zierschalen, die verdeutlichen: Es muss nicht immer Porzellan oder Keramik sein, es geht auch leichter und unzerbrechlich! Im Außenbereich baut in diesem Jahr, außer „La Tazza“, der Worpsweder Chocolatier seinen Stand auf. Es gibt frische Schokowaffeln und Pralinen aus eigener Herstellung. Gartenschmuck und Metallskulpturen stehen ebenfalls vor dem Rathaus und, wie schon beschrieben, die große Jubiläumswand, vor der man mit einer Tasse heißem Kaffee oder Glühwein, sicher einiges Vertraute der vergangenen 25 Jahre entdecken kann!

Eröffnet wird der Markt wie in allen Jahren von Bürgermeister Stefan Schwenke am Samstag, 22.11.2014, um 11 Uhr. Am Sonntag um 11 Uhr bietet Antke Bornemann als erste Initiatorin einen kleinen Rückblick auf die Anfänge der Veranstaltung.
An beiden Tagen, Samstag und Sonntag, ist das historische Worpsweder Rathaus für ein interessiertes Publikum jeweils von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Weitere Infos über die Kunsthandwerker/innen und die diesjährigen Gastaussteller unter www.worpsweder-kunsthandwerk.de

Sie sind seit 25 Jahren dabei!

Sie sind seit 25 Jahren dabei!

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Worpsweder Kunsthandwerkermarkt 2012

Samstag, 24. November 2012 18:33

Am Wochenende zog es wieder viele an Kunst und Handwerk Interessierte in unser Weltdorf. Die Organisatorinnen des Kunsthandwerkermarktes haben in langer Vorbereitungszeit Aussteller im Worpsweder Rathaus und erstmals auch in der Bötjer-Scheune zusammen gebracht, die ein ausgefallenes und exklusives Angebot präsentierten. Neben den bekannten Worpswedern, die mit ihrer Keramik, ihrem Schmuck oder Gläsbläserarbeiten immer neue Ideen und technische Umsetzungen vorstellen, waren 25 Gastaussteller ausgewählt worden. Bereits im Frühjahr des Ausstellungsjahres entscheiden die Organisatorinnen, welche Gäste Neues zu bieten haben und den hohen Ansprüchen des Publikums gerecht werden.
Fragileglasdesign war gleich am Eingang platziert. Der Glaskünstler Bernd Rutkowski zeigte Schalen und Glasobjekte, die wirken, als seien sie aus vereisten Wasseroberflächen herausgeschnitten. Dabei sind Luftbläschen und andere Einschlüsse Teile der Gestaltung und geben jedem Teil seine Einzigartigkeit. Hubert Steffe begeisterte wie auch schon bei den Tagen des Kunsthandwerks im Sommer mit seinen Hirnholzplatten. Diese einzigartigen Objekte – man mag sie gar nicht als Schneidebretter oder Servierplatten bezeichnen – entstehen zum Teil aus Eiche, zum Teil aus Kombinationen verschiedenfarbiger Hölzer.
Besondere Aufmerksamkeit wurde Walli und Jochen Fassbender geschenkt, denn ihre Klangkunst begeisterte Augen und Ohren. Aus Metall, Stein und Glas entstehen in ihrer Werkstatt Klanginstrumente, die in verschiedenen pentatonischen und diatonischen Skalen mit einem Tonumfang von zwei Oktaven angelegt sind. Die Faszination der harmonischen, teilweise archaischen Klänge wirkte auf Erwachsene wie Kinder gleichermaßen.
Das Sitzungszimmer hatten Nicole Baltrock mit ihren Textilaccessoires und Petra Hoffmann mit Kartonagen in einen bunten, kleinen Laden verwandelt. Nicole Baltrock („tragkraft by baltrock„) fertigt hauptsächlich Taschen und Accessoires aus festem Wollfilz. Sie hatte ein breitgefächertes Angebot mitgebracht, aus dem jeder Geschmack bedient werden konnte.
Natürlich gab es auch wieder Stände vor dem rathaus. Sowohl Ellen Becker als auch „chaco“ präsentierten Metalldesign für Garten und Terrasse.
Erstmals hatten sich auch einige Aussteller in der Bötjer-Scheune eingerichtet. Da aber der größte Teil des sehr gelungen sanierten Gebäudes vom Bücherflohmarkt ausgefüllt wurde, waren die Kunsthandwerker etwas unglücklich in die hintere Ecke gedrängt worden.
Einig waren sich alle befragten Besucher darin, dass der Markt in diesem Jahr besonders ansprechend und abwechslungsreich aufgebaut war. Man konnte alle Angebote entspannt und in Ruhe genießen.

Fantasievoller Schmuck bei RBW Schmuckdesign

Wunderschöne Taschen und Accessoires im Sitzungszimmer

Klanginstrumente unter anderem aus Glas

Auch die Bötjer-Scheune wurde einbezogen

In der Bötjer-Scheune

In langjähriger Tradition eröffnete Bürgermeister Schwenke den Markt

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24. Worpsweder Kunsthandwerkermarkt 2012 großzügig erweitert

Samstag, 10. November 2012 16:29

Das Worpsweder Rathaus wird wieder einmal zum Treffpunkt der Liebhaber schöner Einzelstücke

Bereits in diesem Herbst kann der Worpsweder Kunsthandwerkermarkt zusätzlich zum Rathaus das neue Raumangebot in der gegenüber liegenden Bötjer-Scheune der Stiftung Worpswede nutzen und somit elf Ausstellungsplätze mehr anbieten. In dem stilvoll restaurierten Gebäude werden außergewöhnliche Gewerke und der Bücherflohmarkt der Stiftung ein gemütliches Ambiente bieten. Das Flanieren zwischen Rathausmarkt und Bötjer-Scheune, eventuell mit einem Zwischenstopp am Kaffeestand, wird sicher zur Entspannung des Marktgeschehens beitragen.
Das Wochenende vom 24. und 25.November steht also wieder ganz im Zeichen des wertvollen Unikates und vermittelt den Besuchern eine Vielfalt kunsthandwerklichen Schaffens, wie etwa Klangkunst Musikinstrumente aus Stein, Metall und Glas oder handgeschmiedete Messer mit Griffen aus edlen Hölzern. Die Initiatoren konnten durch die räumliche Erweiterung 25 Gastaussteller aus ganz Deutschland einladen und versprechen somit ein außergewöhnlich breites Angebot an hochwertigem Kunsthandwerk, wie es sonst nur selten an einem Wochenende und an einem Ort zu finden ist. Auch in diesem Jahr ist der Eintritt frei, aber Spenden für die abschließende Sanierung der Bötjer-Scheune sind willkommen.
Bürgermeister Stefan Schwenke wird am Samstag, 24.11.2012, um 11Uhr die 39 Marktteilnehmer und interessierte Besucher begrüßen und damit den 24. Worpsweder Kunsthandwerkermarkt eröffnen. Die Ausstellung im Worpsweder Rathaus, Bauernreihe 1, ist an beiden Tagen, Samstag 24.11. und Sonntag 25.11.2012, von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Kontakt: Regina Blome-Weichert, Auf der Dohnhorst 3d,
27726 Worpswede, Tel. 04792 662, rbwschmuckdesign@aol.com

Auch in diesem Jahr wird Bürgermeister Stefan Schwenke den Markt eröffnen

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Kunsthandwerk – und es lebt doch!

Samstag, 19. Mai 2012 17:50

Kunsthandwerk genießt den Ruf, traditionelles künstlerisches Handwerk zu bewahren und die Welt mit wohlgestalteten, gebrauchstüchtigen Unikaten zu bereichern. Es kämpft aber auch gegen das Vorurteil auf der Stelle zu treten, sich gar nicht oder nur wenig weiter zu entwickeln. Den Anspruch, innovativ zu sein, erhebt heute leider das Design exclusiv für sich.
Dem entgegen zu wirken haben sich zwei Worpsweder Keramikerinnen, Ingrid Ripke-Bolinius und Christel Schäfer-Pieper, sowie die beiden Goldschmiede Regina Blome-Weichert und Rainer Staudenmaier zusammen getan und die „Worpsweder Tages des Kunsthandwerks“ ins Leben gerufen. Gebotener Anlass dafür sind die diesjährigen Feierlichkeiten und Ausstellungen zum 140. Geburtstag und 70. Todestag des Universalkünstlers Heinrich Vogeler: Maler, Grafiker, Architekt, Kunsthandwerker, Designer, Visionär und Revolutionär.

Etliche der ausstellenden Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker waren zur Eröffnung anwesend

In der mehr als einjährigen Vorbereitungszeit wurde ein Veranstaltungskonzept entwickelt, das am Freitag, 18.05.12, mit der Eröffnung der Werkschau von 34 überregionalen Kunsthandwerkerinnen seine gelungene Premiere feiern konnte. Das Thema der Ausstellung „Ornamentik“ lehnt an Vogelers Schaffen an, der sich insbesondere als Jugendstilkünstler – und daher mit Ornamentalem – einen Namen gemacht hat. Die ehrenamtlich wirkenden Organisatorinnen hatten überregional anerkannte Kolleginnen und Kollegen zu der thematisch gebundenen Ausstellung eingeladen, doch nicht alle der eingereichten Werkstücke werden dem Motto vollständig gerecht.
Die Bandbreite der vorgestellten Arbeiten ist entsprechend groß. Schmuck in Silber und Gold, Textiles von traditioneller Webkunst bis hin zum aufwändig gestylten Brautkleid „Maiglöckchen hält Hochzeit“, Keramiken von bodenständig bis filigran, vom Tablett aus Hirnholz bis hin zum Holzstapel, der sich als Schubladenschrank entpuppt ist alles vertreten.
Im Rahmen der Ausstellung sind zwei Preise ausgelobt. Ein Publikumspreis, dessen Preisträger per Abstimmungszettel ermittelt wird, und ein Jurypreis, beide mit jeweils 500,-€ dotiert. Bereits während der Vernissage nahmen viele der Besucher die Gelegenheit wahr, für ihren Favoriten zu stimmen. Gute Aussichten hat sicher der Glaskünstler Frank Meurer mit seinen doppelwandigen Glasschalen in Kugelform. Einmal angetippt schwingen sie minutenlang hin und her, werfen lebhafte Schatten und bringen die innenliegenden Ornamente in immer neue Positionen. Auch Ruprecht Holsten wird dem Thema mit seinen gehämmerten Metallschalen gerecht. Äußerst interessant weil ungewohnt auch „Basket1“ und „Basket2“ von Diana Stegmann. Ihre voluminösen Körbe scheinen auf den ersten Blick unfertig, denn die Enden des Flechtwerks springen aus dem Objekt heraus. An ihren Arbeiten zeigt sich deutlich, was aktuelles Kunsthandwerk leisten kann und sollte: herkömmliche Sichtweisen aufbrechen, traditionelle Handwerkskunst mit den veränderten Strukturen unserer Welt in Einklang bringen.

Die Ausstellung in der „Galerie Altes Rat-haus“ in Worpswede, Bergstraße 1, ist noch bis zum 1. Juli 2012 zu sehen. Öffnungszeiten Di.-Fr. 14 bis 18 Uhr, Sa. und So. 11 bis 17 Uhr.
Am Wochenende vom 2. und 3. Juni findet eine Freiluftausstellung statt (11 – 19 Uhr), an der sich die meisten der Aussteller, aber auch einige weitere Kunsthandwerker beteiligen.
Website:
www.tage-des-kunsthandwerks-worpswede.de

Ein Dank an die Laudatoren Berit Müller und Bürgermeister Stefan Schwenke

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