Einladung zum Gedenktag der Stillen Erinnerung

Im Wind wehende Erinnerungen – Gedenken und Erinnern beginnen in unserer Nachbarschaft

Im Rahmen eines Schulprojektes zur selbstständigen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus pflanzten Schülerinnen und Schüler der Klassen R10a und R10b der Haupt- und Realschule Grasberg/Worpswede zum Herbstanfang 10.000 Blausternchen-Zwiebeln (Scilla) in die kleine Grünfläche zwischen Hembergstraße und Udo-Peters-Weg ein, die seit 1960 im Besitzer der Stiftung Worpswede ist.
Um an jene jüdische Worpsweder Familie zu erinnern, der die Wiese einst gehörte, wurde diese 2013 in den Rosa-Abraham-Platz umbenannt. Rosa Abraham, geborene Lösermann, wurde zwischen Ende 1942 und März 1943 im Vernichtungslager Treblinka ermordet.
Für Rosa-Abraham und stellvertretend für alle Opfer des Nationalsozialismus entwickelten die Schülerinnen und Schüler in ihrem letzten Jahrgang der Haupt- und Realschule Grasberg/Worpswede, die im Sommer 2017 aufgelöst wird, eine eigenständige Form des Erinnerns. Sie gestalteten individuelle Gedenktafeln, die Sie am 9. November 2016 am Rosa-Abraham-Platz aufhängen werden.

Am 9. November 1938 – in der Pogromnacht, kam es in Deutschland zu massiven Ausschreitungen gegen Synagogen, jüdische Geschäfte und jüdische Bürger.

Im Namen aller Beteiligten des Projektes sind Sie herzlich auf den Rosa-Abraham-Platz am Mittwoch den 9. November um 12 Uhr eingeladen, sich gemeinsam an Rosa Abraham und an alle Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und ihrer zu gedenken.

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Datum: Freitag, 4. November 2016
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