Neue Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus

`Balance – Bewegung – Farbstrukturen´

Dorothea L. Müller

Malerei 2007 – 2014

Die Arbeitsthematik der Künstlerin Dorothea Luise Müller, die heute in Worpswede lebt, ist die Auseinandersetzung der Farbe mit emotionalen Zuständen, Stimmungen und Momenten wie Liebe, Hass und Gewalt. Diese menschlichen Gefühls- und Gemütsbewegungen und deren Dramatik sind Thema ihrer Bilder.

Dabei setzt sie den Bildraum aus abstrakten Elementen zusammen, die weitgehend einen `unabgeschlossenen Charakter´ betonen. Dieses Fragmentarische, Flüchtige als bildnerische Form und Ausdruck, wird in den meisten Bildtafeln zu finden sein, die sie in ihrer Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus präsentiert.

Die Bildmittel, deren sich die Künstlerin bedient sind heftige Pinselstriche und Pinselhiebe, gegenläufige Bewegungsrichtungen, die von der Farbe unterstützt werden. Eine „offene“ Momentaufnahme, die als Wiederspiegelung unseres Daseins erfahrbar gemacht werden möchte, das heißt beim Betrachter Irritation und eventuell Betroffenheit auslösen möchte.

Dabei lässt sich die Malerin von aktuellen, gesellschaftspolitischen Themen inspirieren. So sind Zyklen wie „Roter Park“ und aktuell, während der Vorbereitung für diese Ausstellung, „Lampedusa“ entstanden. Die Sprachlosigkeit über die aktuellen Geschehnisse im Mittelmeerraum und Syrien, wo sich die Künstlerin zu anderen Zeiten aufgehalten hat, war Anlass zu den entstandenen Bildern, um dieser Dramatik des Momentes einen Ausdruck zu verleihen: „Ein Versuch ihnen wenigstens auf diese Weise nahe zu sein und ihr namenloses Verschwinden zu beklagen und anzuklagen.“

Die Ausstellung zeigt einen Ausschnitt aus den Arbeiten der letzten Jahre, die z. T. in Holland entstanden sind, wo die Künstlerin bis 2010 lebte und im eigenem Atelier und Ausstellungsraum arbeitete.

Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, 15. Februar um 17 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in ein.

Zur Begrüßung spricht Bürgermeister Stefan Schwenke. Die Laudatio hält Kathrin Mosler.

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Datum: Montag, 10. Februar 2014
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Ein Kommentar

  1. 1

    Die Ausstellung kann sich wirklich sehen lassen!

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