War’s das, Herr Professor?

Schon ist sie Geschichte, die erste Worpsweder Film- und Kunst-Biennale mit etlichen Veranstaltungen und – nicht erschienenen – Prominenten. Die Berichterstattung in den Medien hielt sich in Grenzen, nicht einmal der regionale WESER-KURIER hat ernsthafte Besprechungen für nötig erachtet. Dabei hat sich Prof. Haase doch so erstaunt gezeigt, dass die großen Blätter wie die FAZ oder die Süddeutsche seine Veranstaltung ignoriert haben. Wir mussten sie leider auch ignorieren, bei den horrenden Eintrittspreisen. Was uns aber im Nachhinein sehr interessiert: Liebe Gemeinderatsmitglieder, ihr habt doch für dieses „Event mit einmaliger Werbewirkung“ glatt 10.000 € zugesagt. Ist dieser für Worpsweder Verhältnisse sehr hohe Betrag tatsächlich in die Veranstaltung eingebracht worden? Wenn ja, welcher Effekt wurde damit erzielt? (Besucherzahlen? Was blieb in Euro und Cent bei der örtlichen Wirtschaft „hängen“? Die magere Resonanz in den Medien wurde schon erwähnt!)
Es gibt so viele Veranstaltungen in unserem schönen Dorf, die mit viel Eigeninitiative geplant und umgesetzt werden, viele Menschen anziehen und die Gemeinde nichts oder wenig kosten. Als Beispiele können wir die – sicher nicht in allen Bereichen niveauvolle, aber beliebte – Open-Air-Galerie nehmen, den Kunsthandwerkermarkt im November, die Veranstaltungen der Freunde Worpswedes, die offenen Ateliers oder die anspruchsvollen Tage des Kunsthandwerks, die allein an einem Wochenende nahezu 4000 interessierte Besucher anlockten.
Um Antworten wird gebeten!

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Datum: Mittwoch, 8. Mai 2013
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