Kunst- und Filmbiennale in Worpswede

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Als Vorboten einer besonderen Veranstaltung stehen sie schon in der Bergstraße – 9 gigantische eiserne Männer des polnischen Künstlers Zbigniew Fraczkiewicz. Sie machen dem Besucher klar, dass es nicht nur um Worpswede geht, sondern auch um die besondere Beziehung zu den polnischen Künstlerkolonien Schreiberhau, Zakopane und andere. In den vier Tagen dieser ersten von mehreren geplanten Biennalen werden Künstler/innen aus den Gründungsjahren der Künstlerkolonien mit Ausstellungen, aber auch filmischen Beiträgen gewürdigt. Das Rilke-Projekt mit Nina Hoger und Robert Stadlober, sowie eine Hommage an das Multitalent Armin Müller-Stahl ergänzen die Reihe der erlebenswerten Veranstaltungen ebenso wie Vorträge und Gesprächsrunden.
Nach der offiziellen Eröffnung am 25. April um 19 Uhr in der MusicHall wird dort um 20:15 Uhr der Film „Die Mühle und das Kreuz“ in Anwesenheit des Regisseurs Lech Majewski gezeigt. In den Folgetagen erwartet den interessierten Besucher ein pralles Programm, das allerdings nicht umsonst zu haben sein wird. Eine Karte für die Basisangebote aller vier Tage kostet knappe 60 €, jedes Highlight muss mit fast 30 € extra bezahlt werden. Für eine Person wird also die 100 Euro-Marke recht schnell überschritten. Bleibt abzuwarten, ob die Veranstalter um Professor Jürgen Haase mit ihrem Konzept Erfolg haben werden.
Wir werden uns jedenfalls bemühen, über möglichst viele der Veranstaltungen und Ausstellungen zu berichten.

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Kunst- und Filmbiennale Worpswede, 25.4. bis 28.4.2013, Ticket-Hotline 01805-9690 000, Internet http://www.biennale-worpswede.de

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Datum: Sonntag, 14. April 2013
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